Artificial Intelligence: häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns einfach.
Allgemeine Fragen
Die meisten Projekte liegen zwischen CHF 25'000 und CHF 120'000. Der genaue Preis hängt von drei Faktoren ab: wie viel Datenaufbereitung nötig ist, wie komplex das Modell sein muss und wie tief die Integration in Ihre bestehenden Systeme geht.
Ein einfaches Klassifikationsmodell mit sauberen Daten und einer REST-API als Schnittstelle liegt typischerweise am unteren Ende. Ein Computer-Vision-System mit mehreren Kameras, Edge-Deployment und Echtzeit-Anforderungen eher am oberen.
Die Erstanalyse ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot oder ein Angebot auf Stundenbasis, je nachdem, was besser zu Ihrem Projekt passt.
Zwischen acht und sechzehn Wochen vom Kick-off bis zum produktiven Modell. Die ersten zwei Wochen gehen für Datenanalyse und Feature Engineering drauf. Dann folgen vier bis acht Wochen Modellentwicklung mit wöchentlichen Zwischenergebnissen. Die letzten zwei bis vier Wochen sind für Integration, Tests und Dokumentation reserviert.
Projekte, bei denen wir zuerst Daten sammeln oder labeln müssen, dauern entsprechend länger. Das besprechen wir transparent in der Erstanalyse.
In den allermeisten Fällen arbeiten wir mit Ihren Daten. Das ist der Kern eines guten KI-Projekts: das Modell lernt aus Ihren spezifischen Mustern, nicht aus generischen Datensätzen.
Falls Sie noch keine strukturierten Daten haben, helfen wir beim Aufbau. Bei einem Kunden aus der Gastronomie haben wir beispielsweise zuerst ein einfaches Erfassungstool gebaut, mit dem das Personal drei Monate lang Bestelldaten und Wetterdaten gesammelt hat. Erst danach haben wir das Prognosemodell trainiert.
Für bestimmte NLP-Aufgaben nutzen wir vortrainierte Sprachmodelle und passen sie mit Ihren Daten an (Fine-Tuning). Dafür reichen oft schon einige hundert annotierte Beispiele.
In Schweizer Rechenzentren. Wir nutzen Infrastruktur in Zürich und Bern, betrieben von zertifizierten Anbietern mit ISO 27001. Ihre Daten verlassen die Schweiz nicht, es sei denn, Sie wünschen es ausdrücklich, etwa weil Ihr Unternehmen Cloud-Dienste in der EU nutzt.
Während der Entwicklung arbeiten unsere Ingenieure über verschlüsselte VPN-Verbindungen auf den Servern. Lokale Kopien auf Entwicklergeräten gibt es nicht. Nach Projektabschluss löschen wir alle Trainingsdaten, sofern kein Wartungsvertrag besteht.
Ja. Wir liefern jedes Modell als Docker-Container aus. Sie können es auf Ihrem eigenen Kubernetes-Cluster, einer einzelnen VM oder sogar auf einem Edge-Gerät in der Fabrikhalle betreiben. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Hardware die Mindestanforderungen erfüllt, die wir im Deployment-Guide dokumentieren.
Wenn Sie keine eigene Infrastruktur betreiben möchten, hosten wir das Modell für Sie in unserem Schweizer Cluster. Die monatlichen Kosten dafür liegen je nach Rechenaufwand zwischen CHF 200 und CHF 1'500.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Kundenpräferenzen ändern sich, neue Produkte kommen dazu, Lieferketten verschieben sich. Deshalb bauen wir in jedes Projekt ein Monitoring ein, das die Modellgenauigkeit laufend misst.
Wenn die Genauigkeit unter einen definierten Schwellenwert fällt, löst das System einen Alert aus. Im Rahmen eines Wartungsvertrags trainieren wir das Modell dann mit aktuellen Daten neu. Typischerweise passiert das alle drei bis sechs Monate. Das Retraining dauert meist einen Arbeitstag.
Die meisten unserer Kunden kommen aus Logistik, Fertigung, Gesundheitswesen und Detailhandel. Aber wir haben auch Projekte für eine Bäckereikette, ein Architekturbüro und einen Energieversorger durchgeführt.
Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob genügend Daten vorhanden sind und ob das Problem klar definiert werden kann. In der Erstanalyse klären wir das gemeinsam.
Ihnen. Nach Projektabschluss und vollständiger Bezahlung geht das gesamte geistige Eigentum an Sie über: Modellgewichte, Trainingscode, Dokumentation und Deployment-Skripte. Sie können das Modell intern weiterentwickeln oder von einem anderen Dienstleister pflegen lassen.
Wir behalten kein Nutzungsrecht an Ihren Daten oder am trainierten Modell. Das steht so im Vertrag.
So läuft ein Projekt ab
Vom ersten Gespräch bis zum produktiven Modell in fünf Schritten.
Erstanalyse
Wir schauen uns Ihre Daten an, identifizieren den vielversprechendsten Anwendungsfall und schätzen Aufwand und Nutzen. Dauer: ein bis zwei Tage. Kosten: keine.
Angebot und Vertrag
Sie erhalten ein detailliertes Angebot mit Meilensteinen, Lieferterminen und Preis. Wir klären Datenschutz, IP-Rechte und Haftung im Vertrag.
Datenaufbereitung
Wir bereinigen, transformieren und annotieren Ihre Daten. Dieser Schritt dauert oft länger als das eigentliche Training, ist aber entscheidend für die Modellqualität.
Modellentwicklung
Wir trainieren, evaluieren und optimieren das Modell in iterativen Zyklen. Jede Woche zeigen wir Ihnen Zwischenergebnisse und holen Feedback ein.
Deployment und Übergabe
Das Modell geht in Produktion. Wir liefern Dokumentation, schulen Ihr Team und richten Monitoring ein. Optional übernehmen wir die laufende Wartung.
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Schreiben Sie uns eine E-Mail an [email protected] oder rufen Sie uns an unter +41 61 383 21 47. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
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